Exkursion „Key Player in der Eventorganisation“ ein voller Erfolg!

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Autoren: Lukas Gerlach, Lennart Borgenheimer, Hendrik Holzhauer & Jan Eckel

Im Rahmen des Seminars „Key Player in der Eventorganisation“ besuchten die Masterstudierenden im Internationalen Sportmanagement vom 25. März bis 01. April 2026 verschiedene Sportorganisationen und Sportstätten in Mainz, Frankfurt, Brüssel und Leuven. Die Studierenden berichten.

Während der sechstägigen Exkursion konnten wir tiefgehende Einblicke in vergangene und zukünftige Sportevents erhalten. Haben deren Planung und Organisation an praktischen Beispielen kennengelernt und darüber hinaus wurden uns die wissenschaftlichen Hintergründe zu Sportgroßveranstaltungen nähergebracht.

In der ersten Exkursionshälfte besuchten wir Sportorganisationen und Sportstätten in der Rhein-Main-Region. Eröffnet wurde die Exkursionswoche mit einem „Heimspieltag“. Der Tag startete mit dem Vortrag eines Vertreters von Proprojekt in der JGU. Anschließend ging es weiter zur MEWA-Arena, wo wir einen Vortrags-Hattrick hören durften. Themen dabei waren unter anderem Nachhaltigkeit und Events in der MEWA-Arena.

Der Donnerstag stand im Rahmen der beiden großen Fußball-Organisationen DFB und DFL. Entgegen den Erwartungen, dass die Vorträge auf dem DFB Campus nur auf Fußball ausgerichtet waren, wurde ein umfassender Überblick auf die Grenzen des Sports gegeben. Ergänzend dazu erhielten wir, passend zum Titel der Exkursionswoche, spannende Einblicke bezüglich der WM 26 und der EM 29.

Zum Abschluss der ersten Hälfte der Exkursionswoche war nochmals Frankfurt das Ziel. Freitags erwartete uns ein buntes Programm bestehend aus DOSB und Vorträge zum Thema Olympische Spiele. Darüber hinaus wurde ein Vortrag des DTB präsentiert und eine Stadiontour im Deutsche Bank Park rundete den Tag.

Die zweite Exkursionshälfte führte uns nach Brüssel. Für den ersten Tag in Belgien hieß das Ziel Regierungsviertel. Dort besuchten wir das EU Office des Europäischen Olympischen Committee (EOC) mit Vorträgen von Mitarbeitenden des Offices und einem Vertreter des Belgian Olympic and Interfederal Committee (BOIF). Anschließend durften wir an einer Tour durch das EU-Parlament teilnehmen und hatten zusätzlich ein Gespräch mit einer parlamentarischen Beraterin.

Einige ließen den Tag abends in der Innenstadt von Brüssel ausklingen und machten sich mit der belgischen Bierkultur näher vertraut.

Am nächsten Morgen führte uns das bevorstehende Programm aus Brüssel heraus zur Royal Belgian Football Association (RBFA). Hier hörten wir Vorträge zur Pro League und zur Entwicklung des Frauenfußballs in Belgien. Eine Tour über die Anlage der RBFA hat die beiden Vorträge abgerundet. Anschließend ging es in die natürliche Umgebung von Studenten, der Universität. In der Vrije Universiteit Brussel hörten wir Vorträge zum Marketing im Sport. Ein lebhafter Vortrag, sehr nah an der Praxis. Außerdem einen Vortrag zur Sportstrategie Flanderns.

Abends hat sich die Gruppe für ein gemeinsames Dinner im „Brasserie Boemvol“ zusammengefunden. Durch die zentrale Lage konnte die sehr schöne Stadt Brüssel noch etwas erkundet werden. Im Restaurant gab es, ganz im Sinne des interkulturellen Verständnisses, traditionell belgische Gerichte. Natürlich durfte ein Dessert nicht fehlen wodurch es hätte keine bessere Gelegenheit geben können, als die belgischen Waffeln auszuprobieren.

Am letzten Tag zog es uns nach in die historische Stadt Leuven. Dort besuchten wir die KU Leuven, dementsprechend lag der Schwerpunkt auf Vorträgen mit akademischem Hintergrund. Diese eröffneten uns neue Perspektiven und boten Inhalt auf hohem Niveau. Behandelt wurden Matchfixing, Integrität und Bidding for Olympic Games.

An dieser Stelle nochmals vielen Dank an die zahlreichen Referenten und die Dozenten/Organisatoren (Prof. Dr. Holger Preuß, Yannick Rinker und Kim Schu) für die Planung und Umsetzung der Exkursion!

Die Stimmen der Studierenden:

Stella Chiara Henninger: "Die Exkursion war insgesamt sehr eindrucksvoll und bereichernd, insbesondere durch das umfangreiche Insider- und Hintergrundwissen, das wir in den vielseitigen Vorträgen vermittelt bekommen haben. Mein persönliches Highlight war der Besuch der Belgian Football Association, vor allem die dortigen Vorträge sowie die Einblicke in deren Trainingsphilosophie. Insgesamt war es eine rundum schöne Erfahrung, die nicht nur inhaltlich, sondern auch durch die gemeinsame Zeit mit der Gruppe besonders war und mir sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben wird."

Samia Nanz: "Die Woche in Mainz, Frankfurt, Brüssel und Leuven war sehr abwechslungsreich und lehrreich. Besonders die Auseinandersetzung mit der deutschen Bewerbung für die Olympischen Spiele fand ich äußerst spannend. Die Exkursion hat uns als Gruppe noch stärker zusammengeschweißt und wir hatten unglaublich viel Spaß zusammen - gerne wieder!"

Caroline Engel: "Die Vielfalt und verschiedenen Perspektiven, die wir durch die Exkursionen erfahren durften, haben mir sehr gut gefallen und werden mir in Erinnerung bleiben. Besonders spannend waren die Einblicke in den Bewerbungsprozess für die Olympischen Spiele und die Frauen-Europameisterschaft, aber auch die Einblicke in die Deutschen Häuser bei Olympia und der WM haben mich beeindruckt."

Lisa Emmerich: "Die Exkursion war ein tolles Erlebnis, bei dem wir spannende und exklusive Einblicke in die Welt der Sportorganisationen gewinnen konnten. Besonders beeindruckt hat mich der Vortrag zum Deutschen Haus Milano Cortina und der Vortrag zum Bewerbungsprozess für Olympia in Deutschland, die gezeigt haben, wie viel Planung und Organisation dahintersteckt."

Lennart Borgenheimer: "Die Exkursion hat vielfältige Einblicke in große Player des Sports im Rhein- Main Gebiet und Brüssel geliefert. Es war sehr interessant und motivierend die Standpunkte zu sehen und die Möglichkeit zu haben, mit den Rednern in Kontakt zu treten."

Jan Eckel: "Mich hat das Programm der letzten Tage als Ganzes sehr überzeugt. Die Spannweite der unterschiedlichen Themenfelder, von Sportpolitik über Vermarktung und Organisation bis hin zu akademischer Betrachtung, haben aus meiner Sicht sehr großen Mehrwert geliefert; insgesamt eine inspirierende Woche."

Hendrik Holzhauer: "Mein persönliches Highlight war die Auseinandersetzung mit der Frage, wie politisch Sport sein kann oder sogar sein muss, besonders im Vortrag des DFB-Kommunikationsteams zur WM in Katar. Die Aussage, dass man in der Kommunikation „eigentlich nur falsch kommunizieren“ könne, ist mir besonders im Kopf geblieben, weil sie das Spannungsfeld zwischen gesellschaftlicher Verantwortung und öffentlicher Erwartung sehr treffend beschreibt."

Lukas Gerlach: "Neben den fundierten Einblicken in die Strukturen und Arbeitsweisen verschiedener Sportorganisationen lernten wir viele Persönlichkeiten und ihren Blick auf aktuelle und vergangene Themen in der Sportwelt kennen. Eine Woche voller intensiver und inspirierender Erfahrungen, die zudem auch richtig viel Spaß gemacht hat."

Thilo Lode: "Durch den Austausch mit nationalen und internationalen Dozenten, die aktuell in den entsprechenden Branchen und Bereichen arbeiten, konnten wir tiefe und einmalige Einblicke in die Arbeitswelt des Sportmanagement erhalten. Gerade diesen Austausch fand ich unglaublich lehrreich und interessant für den kommenden Weg in diesem Arbeitsmarkt. Die gemeinsame Zeit mit den Kommiliton:innen in Belgien trug nochmal für den Zusammenhalt untereinander bei und sorgte für eine unvergessliche Zeit im Rahmen des Studiums. Gerade auch abendliche Ausflüge außerhalb des Rahmenprogramms gaben uns die Möglichkeit Brüssel zu erkunden und als Gruppe noch enger zusammenzuwachsen."

 

English version:

As part of the seminar “Key Players in Event Organization,” Master’s students in International Sport Management visited various sports organizations and venues in Mainz, Frankfurt, Brussels, and Leuven from March 25 to April 1, 2026. The students report.

During the six-day excursion, we gained in-depth insights into past and future sporting events. We learned about their planning and organization through practical examples, and were also introduced to the academic foundations of major sporting events.

In the first half of the excursion, we visited sports organizations and venues in the Rhine-Main region. The week began with a “home match day.” The day started with a presentation by a representative from Proprojekt at JGU. Afterwards, we continued to the MEWA Arena, where we attended a “presentation hat-trick.” Topics included sustainability and events at the MEWA Arena.

Thursday focused on the two major football organizations, DFB and DFL. Contrary to expectations that the presentations at the DFB Campus would focus solely on football, we were given a comprehensive overview extending beyond the boundaries of sport. In addition, and in line with the theme of the excursion week, we received exciting insights into the 2026 World Cup and the 2029 European Championship.

The first half of the excursion concluded with another visit to Frankfurt. On Friday, we were presented with a diverse program including the DOSB and presentations on the Olympic Games. We also attended a presentation by the DTB, and the day was rounded off with a stadium tour at Deutsche Bank Park.

The second half of the excursion took us to Brussels. On the first day in Belgium, our destination was the European Quarter. There, we visited the EU Office of the European Olympic Committees (EOC), where we attended presentations by office staff and a representative of the Belgian Olympic and Interfederal Committee (BOIC). We then took part in a tour of the European Parliament and also had a discussion with a parliamentary advisor.

Some participants ended the day in the evening in Brussels’ city center and familiarized themselves with Belgian beer culture.

The next morning, the program took us from Brussels to the Royal Belgian Football Association (RBFA). Here, we attended presentations on the Pro League and the development of women’s football in Belgium. A tour of the RBFA facilities rounded off the visit. Afterwards, we moved on to a more academic environment: the university. At Vrije Universiteit Brussel, we attended presentations on sports marketing—lively and highly practice-oriented—as well as a lecture on Flanders’ sports strategy.

In the evening, the group gathered for a joint dinner at “Brasserie Boemvol.” Thanks to its central location, we were also able to explore more of the beautiful city of Brussels. In keeping with intercultural exchange, the restaurant served traditional Belgian dishes. Of course, dessert was a must—there could hardly have been a better opportunity to try Belgian waffles.

On the final day, we traveled to the historic city of Leuven. There, we visited KU Leuven, with a clear focus on academically oriented presentations. These opened up new perspectives and provided high-level content. Topics included match-fixing, integrity, and bidding for the Olympic Games.

At this point, we would like to once again thank the many speakers as well as the lecturers and organizers (Prof. Dr. Holger Preuß, Yannick Rinker, and Kim Schu) for planning and carrying out the excursion.

Voices of the students:

Stella Chiara Henninger: “The excursion was overall very impressive and enriching, especially due to the extensive insider knowledge and background information conveyed in the diverse presentations. My personal highlight was the visit to the Belgian Football Association, particularly the presentations and the insights into their training philosophy. Overall, it was a wonderful experience—not only academically, but also through the shared time with the group—which I will remember for a long time.”

Samia Nanz: “The week in Mainz, Frankfurt, Brussels, and Leuven was very varied and educational. I found the discussion of Germany’s bid for the Olympic Games particularly exciting. The excursion brought us even closer together as a group, and we had an incredible amount of fun—gladly again!”

Caroline Engel: “I really enjoyed the diversity and different perspectives we experienced during the excursion, and they will stay with me. I found the insights into the bidding process for the Olympic Games and the Women’s European Championship particularly exciting, as well as the insights into the German Houses at the Olympics and the World Cup.”

Lisa Emmerich: “The excursion was a great experience in which we gained exciting and exclusive insights into the world of sports organizations. I was particularly impressed by the presentation on the German House Milano Cortina and the lecture on Germany’s Olympic bid, which showed how much planning and organization is involved.”

Lennart Borgenheimer: “The excursion provided a wide range of insights into major players in sport in the Rhine-Main region and Brussels. It was very interesting and motivating to see different perspectives and to have the opportunity to interact with the speakers.”

Jan Eckel: “I was very impressed by the overall program of the past few days. The range of topics—from sports politics to marketing and organization to academic perspectives—offered great added value; overall, an inspiring week.”

Hendrik Holzhauer: “My personal highlight was exploring the question of how political sport can or must be, especially in the DFB communications team’s presentation on the World Cup in Qatar. The statement that in communication one can ‘essentially only communicate incorrectly’ has stayed with me, as it aptly describes the tension between social responsibility and public expectations.”

Lukas Gerlach: “In addition to gaining well-founded insights into the structures and working methods of various sports organizations, we got to know many personalities and their perspectives on current and past issues in the sports world. A week full of intense and inspiring experiences that was also a lot of fun.”

Thilo Lode: “Through exchanges with national and international lecturers who are currently working in the respective industries, we gained deep and unique insights into the professional world of sports management. I found this exchange particularly educational and valuable for our future career paths. The time spent together with fellow students in Belgium further strengthened our group cohesion and made for an unforgettable experience during our studies. Evening outings beyond the official program also gave us the opportunity to explore Brussels and grow even closer as a group.”

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